Win Win Was?

Auch dein Gegenüber sollte gewinnen.

Win Win ist gewissermaßen der umgangssprachliche Name des Harvard-Konzepts für sachbezogenen Verhandeln. Die Philosophie ist, dass nicht nur ein Kompromiss gefunden sondern der beiderseitige Nutzen maximiert werden muss. In vier Stichpunkten zusammengefasst:

  1. Nicht persönlich werden. Konzentrier dich auf die Sachfragen.
  2. Konzentrier dich auf die Interessen, nicht die Positionen. Was mein Gegenüber will, kann sich unterscheiden von dem was er sagt.
  3. Zusammen mehrere Alternativen entwickeln.
  4. Zusammen das Beurteilungsverfahren der Alternativen festlegen.

Gewissermaßen geht man gemeinsam einen Schritt zurück und diskutiert wie man zu einem Kompromiss kommt, statt Ewigkeiten über die Details des Kompromiss zu diskutieren.

Aber warum denn bloß?

Das klingt ja alles gut und nett, aber stellen wir uns doch mal die Frage, warum man diesen Ansatz für gut hält. Weil er effizienter als andere ist? Weil mein ein guter, netter oder christlicher Mensch sein will? Ein zulässiger Grund. Hier noch ein paar Argumente:

von Andreas Zwinkau am

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